... dass das heute noch immer so ist

Kontinuitäten der Ausgrenzung

Author: Heike Rode (page 2 of 7)

Vorführung am 4.12.2019 in Dresden

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zu Euthanasie und Zwangssterilisation im NS wird der Film am 4.12.2019 um 20.30 Uhr im Club okjekt klein a (oka )in der  Meschwitzstraße 9, 01099 Dresden, gezeigt.

 

 

Gedenkfeier zum 74. Jahrestag der Befreiung 13.4.2019 14.30 Uhr

Gedenkfeier zum 74. Jahrestag der Befreiung

des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers für Mädchen und junge Frauen und späteren Vernichtungsortes Uckermark

am Samstag, 13. April 2019 // 14.30 Uhr

Damit nachfolgende Generationen eine friedliche Zukunft haben, braucht es immer wieder das „Mahnen“ mit dem Zusatz: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ Damit der Kampf unserer Toten und der Überlebenden nicht vergebens war. Wir brauchen die Erinnerung, Solidarität, Verständnis und vor allem menschliche Wärme, für eine friedliche Zukunft.

Sieglinde Helmsdorf, 2014

mit Redebeiträgen von Überlebenden des KZ Uckermark und Angehörigen,

von Ibrahim Arslan (Überlebender des rassistischen Brandanschlags 1992 in Mölln) angefragt, u.a.
Übersetzung in polnisch und englisch (Deutsche Gebärdensprache auf Anfrage) mit Musikbegleitung
Shuttle ab 13.45 Uhr vor dem Besucher*inneninformationszentrum (BIZ) der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Bei schlechtem Wetter wird ein Alternativort für die Gedenkfeier ausgeschildert bzw. auf der Website www.gedenkort-kz-uckermark.de bekannt gegeben.
AUFRUF FÜR RAVENSBRÜCK: Wir laden Euch/Sie ein, gemeinsam mit uns präsent zu sein, auf der Gedenk- und Befreiungsfeier vom Frauenkonzentrationslager Ravensbrück am 14.4.2019 um 10.00 Uhr. Wir wollen damit ein feministisches antifaschistisches Zeichen setzen, gegen das erwartete Auftreten von Rechtspopulisten und geschichtsverfälschenden Meinungen.

Antifaschismus braucht starke Bündnisse!

2019_Gedenkfeier_Uckermark

Filmvorführung 20.3.2019 in Berlin

Am 20.3.2019 wird der Film um 20 Uhr beim f-antifa Tresen im f.a.q Infoladen in der Jonasstr. 40 (Neukölln, U-Bahn Leinestraße) gezeigt. Vorher gibt es um 19 Uhr Essen

Filmvorführung am 27.1.2019 in Halle

Am Sonntag, dem 27.1.209, um 20 Uhr wird der Film in der Reil78 in der Reilstr. 78 in Halle an der Saale gezeigt.

Vorführung Berlin 4.6.2018 19 Uhr

Filmvorführung in der Raumerweiterungshalle in Berlin

4. Juni 2018, 19 Uhr

Markgrafendamm 24c, 10345 Berlin-Friedrichshain S-Bahn Ostkreuz

http://www.raumerweiterungshalle.net/

Teil der Veranstaltungsreihe:

Teil der Reihe ‚ASOZIAL‘ GELIEBT, GELIEBT ASOZIAL?

 

Polnische Nationalist_innen bei Feier zum Jahrestag der Befreiung des KZ Ravensbrück-Statement

Polnische Nationalist_innen provozieren erneut in Ravensbrück!

Aufforderung an die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück endlich zu handeln!

Seit den letzten Jahren werden die Feierlichkeiten zum Gedenken an die Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück immer massiver von polnischen Nationalist_innen gestört. So auch dieses Jahr am 22. April 2018. Nationalistische Symbole auf Armbinden paramilitärischer Kleidung, Fahnen und Bannern werden (nicht nur) von aggressiven jungen Männern offen getragen. Wie berechnend sie diese Symbolik einsetzen, zeigt unter anderem das punktgenaue Auftauchen einer Flagge der Narodowe Siły Zbrojne (Nationale Streitkräfte, NSZ) zu Beginn des jüdischen Kaddisch-Gebets. Diese Organisation ist für die Ermordung von Jüd_innen und Kommunist_innen sowie für ihre Kollaboration mit den Deutschen während und nach dem Zweiten Weltkrieg bekannt.

Zwar beschwor die Gedenkstättenleiterin Insa Eschebach auch in ihrer diesjährigen Rede eine Europäisierung des Gedenkens. Doch statt den vielfältigen (National-)Fahnen früherer Jahre, die die Herkunft der Häftlinge des Konzentrationslagers kennzeichneten, steht sie jetzt nur noch einem Meer von polnischen Fahnen gegenüber. Schon in den Vorjahren waren sowohl Mitarbeiter_innen der Mahn- und Gedenkstätte als auch Besucher_innen am Rand der Gedenkveranstaltung massiv bedroht, beschimpft und abfotografiert worden. In diesem Jahr ist die Situation jedoch auf der Gedenkveranstaltung selbst eskaliert: Mehrere polnische Nationalist_innen stellten sich demonstrativ direkt vor das Banner der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis, um dieses sowie die dazugehörenden antifaschistischen Flaggen zu verdecken. Die Gruppe der Nationalist_innen wurde immer größer, ihr Auftreten war bedrohlich. So fotografierten sie ständig die Gesichter derjenigen, die um das Banner der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis standen. Als sie von Besucher_innen aufgefordert wurden, ihre nationalistischen Transparente wieder einzurollen und etwas weiter wegzugehen, reagierten sie laut und aggressiv und es kam fast zu Handgreiflichkeiten. Das Auftreten der polnischen Nationalist_innen – nicht nur bei diesem Zwischenfall – hat die Gedenkfeier so massiv gestört, dass für viele ein Gedenken nicht mehr möglich war.

Einige Mitarbeiter_innen der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück versuchten spontan, in die angespannte Situation einzugreifen, um Schlimmeres zu verhindern. Ein Handeln der Mahn- und Gedenkstätte von offizieller Seite blieb jedoch aus. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre hatte die Mahn- und Gedenkstätte im Vorjahr angekündigt, eine Strategie zum Umgang mit diesem immer massiveren Problem entwickeln zu wollen. Doch das ist anscheinend nicht passiert. Im Gegenteil: Sogar der kleine Vermerk auf der Einladung im Vorjahr, dass nationalistische Symbole auf der Gedenkfeier nicht erwünscht seien, fehlte in diesem Jahr wieder.

Wir fordern die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück auf:

  • ihre Besucher_innen (insbesondere die Überlebenden und deren Nachkommen!) vor rechten, nationalistischen Bedrohungen zu schützen und eine Atmosphäre zu schaffen in der ein Gedenken möglich ist

  • sich eindeutig gegen Nationalismus sowie Antisemitismus und Rassismus in all ihren Ausprägungen zu positionieren

  • endlich eine umfassende Strategie zu entwickeln, um zukünftig Provokationen von Nationalist_innen zu verhindern

  • schon bei der Einladung zur Gedenkfeier klar zu machen, dass nationalistische Symbole unerwünscht sind

  • von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Nationalist_innen vom Gelände der Mahn- und Gedenkstätte zu verweisen, wenn sie ihre Provokationen (durch entsprechende Symbole und ihr Verhalten) nicht einstellen

  • ihre Einladungspolitik so zu gestalten, dass kritische und fortschrittliche Stimmen mehr Gehör bekommen und nicht Vertreter_innen einer reaktionären, repressiven, rechten Politik weiter gestärkt werden

Wir finden es notwendig mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und anderen, die sich dort engagieren, daran zu arbeiten, dass Nationalismus an diesem Ort und im Besonderen bei den Gedenkveranstaltungen zukünftig keinen Platz mehr hat.

Einige Teilnehmende aus der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.
April 2018

www.gedenkort-kz-uckermark.de
Kontakt: info@gedenkort-kz-uckermark.de

Statement_zur_Gedenkfeier_Ravensbrueck

73. Jahrestag der Befreiung 21.4.2018

Am 21.4.2018 findet um 15.30 Uhr auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Uckermark eine Gedenkfeier zum 73. Jahrestag der Befreiung statt.

auf dem Gelände des ehemaligen KZ Uckermark mit Redebeiträgen von Überlebenden des KZ Uckermark und Angehörigen, von Ibrahim Arslan (Überlebender des rassistischen Brandanschlags 1992 in Mölln) u.a. Übersetzung in polnisch und englisch (Deutsche Gebärdensprache angefragt) Musik von LEBENSLAUTE Im Anschluss wird um ca. 16.30 Uhr das Theaterstück „Nicht Vergessen“ aufgeführt, das sich mit dem Ort, seiner Geschichte und mit Erinnerungskultur auseinandersetzt.
Shuttle ab 13.45 Uhr vor dem Besucher*inneninformationszentrum (BIZ) der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück Bei schlechtem Wetter wird ein Alternativort für die Gedenkfeier ausgeschildert bzw. auf der Website www.gedenkort-kz-uckermark.de bekannt gegeben.

2018_Gedenkfeier_Uckermark

DVDs wieder erhältlich

Ab sofort sind wieder DVDs erhältlich, mit deutschen, englischen und polnischen Untertiteln. Die DVDs sind über untenstehendes Kontaktformular zu bestellen.

Wir freuen uns über eine Spende an die Initiative Gedenkort KZ Uckermark e.V.

DE61 4306 0967 7924 5544 00
GLS-Bank

Ausstellung: Geschichte der Kindheit im Heim

Ausstellung

Geschichte der Kindheit im Heim

Gemeinsame Körperhygiene im Heim, Vorlage: Landeskirchliches Archiv Stuttgart, P 8825, Quelle: Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam"

Gemeinsame Körperhygiene im Heim, Vorlage: Landeskirchliches Archiv Stuttgart, P 8825, Quelle: Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“

Unter welchen Bedingungen kamen Mädchen und Jungen früher in Heime? Was verstand man unter dem Begriff Fürsorgeerziehung?

Diese und viele weitere Fragen zu diesem Thema werden in der Ausstellung „Geschichte der Kindheit im Heim“ beantwortet. Beginnend mit den Anfängen der staatlichen Fürsorge im deutschen Kaiserreich spannt die Ausstellung einen Bogen über die reformpädagogischen Versuche der Heimerziehung in den 1920er Jahren, die Situation der Fürsorgeerziehung in der Zeit des Nationalsozialismus bis hin zur Heimerziehung in West- und Ostdeutschland. Die Ausstellung wird auf den vier Etagen des barocken Treppenhauses im Waisenhaus gezeigt.

https://www.potsdam.de/event/geschichte-der-kindheit-im-heim

Bachelorarbeit Exemplarische Begleitmaterialien zu Filmen – welche Kriterien antidiskriminierender Bildungsarbeit können sie erfüllen?

Die Begleitmaterialien in der Bachelorarbeit für einen Workshop zu und mit dem Film sind bisher nicht ausprobiert und müssen sicher für die Praxis überarbeitet, ergänzt, verändert … werden. Dennoch möchte ich sie als Anregung hier zur Verfügung stellen.

BA_Exemplarische Begleitmaterialien zu Filmen – welche Kriterien antidiskriminierender Bildungsarbeit können sie erfüllen

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